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Ratgeber 4

E-Zigaretten richtig rauchen: die richtige Zugtechnik

 

Gerade Neulinge wissen häufig nicht, dass sich die anzuwendende Zugtechnik bei einer normalen Zigarette von der einer elektronischen Zigarette unterscheidet. Bei eine E-Zigarette spricht man vom „Dampfen“ und nicht vom Rauchen. Wie genau dieses Dampfen der E-Zigarette funktioniert, erklären wir Ihnen in diesem Artikel.

Besonders langjährigen Rauchern fällt es häufig schwer, sich an die Zugtechnik bei einer E-Zigarette zu gewöhnen. Neben dem reinen Aufzeigen der Techniken erklären wir Ihnen in diesem Video, wie Sie diese Zugtechniken am einfachsten umsetzen können.

Wieso sollten Sie eine bestimmte Zugtechnik anwenden?

Anders als bei einer „normalen“ Zigarette geht es bei einer E-Zigarette um mehr als den reinen Konsum von Nikotin. Die elektronische Zigarette soll schmecken und möglichst viel Rauch produzieren.

Um den maximalen Geschmack aus der E-Zigarette herauszuholen, bedarf es einer besonderen Technik. Diese benötigen Sie auch, um viel Rauch zu erzeugen.

Ausschlaggebend hierfür ist der grundlegende Unterschied in der Entstehung des Rauches. Während bei einer normalen Zigarette der Prozess des Verbrennens sofort und unmittelbar nach dem Ziehen beginnt, dauert es bei einer elektronischen Zigarette länger.

Der Verdampungsprozess bei einer E-Zigarette beginnt nicht direkt mit dem Ziehen. Vielmehr muss zunächst genügend Liquid aus dem Liquid-Tank in den Verdampferkopf geleitet werden. Durch die Hitzedrähte im Verdampferkopf verdampft das Liquid und es entsteht Rauch. Dieser Prozess dauert eine gewisse Zeit, weshalb Sie die folgende Zugtechnik anwenden sollten.

Die grundlegende Zugtechnik einer E-Zigarette

Wir haben bereits erwähnt, dass jahrelange Raucher größere Probleme mit der richtigen Zugtechnik haben. Verdeutlichen können wir uns das, wenn wir uns zunächst vor Augen führen, wie man an einer normalen Zigarette zieht.

An einer normalen Zigarette zieht man meist nicht länger als 1-2 Sekunden. Bei einer E-Zigarette funktioniert das nicht. An dieser müssen Sie weitaus „gemütlicher“ ziehen. Achten Sie darauf, dass Sie auf keinen Fall zu fest ziehen, wie Sie es beispielsweise an einer normalen Zigarette machen würden.

Vielmehr sollten Sie langsam und nicht zu kräftig ziehen. Bei der richtigen Zugtechnik dauert der Inhalationszyklus mehrere Sekunden. Das hat zur Folge, dass sich ausreichend Rauch bilden kann und Sie in den vollen Genuss der E-Zigarette kommen. Nur so können sich die Aromen Ihres E-Liquids ausbreiten und den gewünschten Geschmack erzeugen.

Ein weiterer wichtiger Unterschied, zum Rauchen einer normalen Zigarette sind die Pausen . Während Sie an einer normalen Zigarette in sehr kurzen Zyklen ziehen, sollten Sie der E-Zigarette nach jedem Zug ein paar Sekunden Zeit geben. In dieser Zeit kann sich der Verdampferkopf wieder mit Liquid vollsaugen.

So optimieren Sie Ihre Zugtechnik

Die richtige Zugtechnik für eine E-Zigarette haben wir nun gelernt. Jetzt gilt es, diese Technik zu optimieren. Hierzu stellen wir Ihnen drei Möglichkeiten zur Verfügung, mit welchen Sie noch mehr Dampfgenuss erleben können.

1. Der richtige Zeitpunkt zum Loslassen des Knopfes
Wenn Sie bereits E-Zigaretten-Raucher sind werden Sie dieses Problem eventuell schon kennen. Es kann vorkommen, dass von Zeit zu Zeit Flüssigkeit aus der E-Zigarette austritt. Dies geschieht meist in Form von Liquid oder Kondenswasser. Dieses bildet sich im Inneren der elektronischen Zigarette und tritt teilweise nach außen. Auch hierbei kann die richtige Zugtechnik Abhilfe schaffen. Um Kondenswasser zu vermeiden, sollten Sie, nachdem Sie den Feuerknopf losgelassen haben, noch ca. 1-2 Sekunden weiter an der E-Zigarette ziehen. Dadurch wird auch der restliche Rauch aus der Zigarette gesaugt und es kann sich nicht so schnell Kondenswasser bilden und nach außen treten.

2. Wenn es einmal niemand sehen darf
Gelegentlich kann es vorkommen, dass Sie sich an einem Ort befinden, an welchem Sie nicht wollen, dass Sie beim „Dampfen“ gesehen werden. Auch hierfür gibt es eine besondere Zugtechnik, mit welcher Sie vermeiden können, dass sich viel Rauch bildet. Dazu sollten Sie in erster Linie nicht zu lange an der E-Zigarette ziehen. Weiterhin sollten Sie versuchen, den Dampf so tief wie möglich in die Lunge zu ziehen und diesen dort etwas länger zu halten. Wenn Sie jetzt ausatmen, werden Sie feststellen, dass kaum noch Rauch zu sehen ist. Doch bedenken Sie: Hierdurch wird das Nikotin vom Körper wesentlich schneller und besser aufgenommen. Greifen Sie bei dieser Technik daher vorsichtshalber auf ein milderes Liquid zurück.   

3. Die Mund- oder Lungenzugtechnik
Weiterhin stehen Ihnen zwei (oder auch mehr) verschiedene Inhalationstechniken zur Verfügung. Bei der ersten, der Mund-Zugtechnik, inhalieren Sie den Dampf zunächst in den Mund und anschließend in die Lunge. Bei der zweiten Technik, der Lungen-Zugtechnik, inhalieren Sie den Dampf direkt in die Lunge. Der Vorteil der zweiten Methode ist, dass Sie so wesentlich mehr Dampf aufnehmen können, da Ihre Lunge ein weitaus größeres Volumen hat als Ihr Mund. Letztere Methode sorgt jedoch auch wieder dafür, dass Sie das Nikotin schneller und intensiver aufnehmen.

Wie Sie sehen ist es äußerst wichtig, auf die richtige Zugtechnik zu achten, um in den vollen Genuß der E-Zigarette zu kommen.

© Charlie Bard/204119725 – Shutterstock.com

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